05.02.2019

Ludwigsburg-Stuttgart wird Bio-Musterregion!

„Heureka - das haben wir geschafft“, freut sich Dr. Markus Rösler (GRÜNE) über die Zusage des baden-württembergischen Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz für eine Bio-Musterregion Ludwigsburg-Stuttgart.

„Schon direkt nach Ausschreibung habe ich mich persönlich bei Landrat Dr. Rainer Haas dafür eingesetzt, dass sich der Kreis Ludwigsburg beim Wettbewerb „Bio-Musterregion“ des Landes bewirbt. Denn wir haben besonderen Nachholbedarf und zugleich besonderes Potenzial: Zusammen mit dem Kreis Heilbronn haben wir im Kreis Ludwigsburg den niedrigsten Bio-Anteil im ganzen Land. Zugleich haben wir speziell im Bereich Bio-Handel einige weit über den Kreis Ludwigsburg hinaus bedeutsame Einrichtungen und damit eine hervorragende Grundlage für einen deutlich höheren Absatz an Bio-Lebensmitteln“, so Rösler.

Rösler hat sich nach eigenen Angaben schon früh mit Bio-Erzeugern, Bio-Händlern und Unternehmen im Kreis Ludwigsburg kurzgeschlossen, um sie zur Teilnahme und Unterstützung im Bewerbungsprozess zu bewegen.

„Ab Mitte November hat dann das Landratsamt unter Leitung von Luise Pachaly mit außerordentlich großem Engagement, exzellent strukturierten Workshops und intensiven Tag- und Nachtschichten unter Beteiligung vieler Akteurinnen und Akteure aus Ludwigsburg und auch aus Stuttgart einen vorbildlichen Antrag erstellt. Dafür danke ich ganz ausdrücklich! Ich konnte und durfte sowohl bei Workshops als auch beim Text für den Antrag mitarbeiten, zumal ich in meiner ehrenamtlichen Funktion für die Vaihinger Streuobstinitiative und den NABU-Bundesfachausschuss Streuobst eingebunden war“, so Rösler.

Nach Angaben von Rösler war von Anfang an klar, dass die Kooperation mit Stuttgart ein Alleinstellungsmerkmal und damit einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt: „Mit Stuttgart haben wir den größten Absatzmarkt in Baden-Württemberg mit zahlreichen Kantinen und Mensen in Behörden, Unternehmen und Schulen direkt vor der Haustüre. Und mit über 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner leben rund 10 Prozent der Bevölkerung des Landes in unseren beiden Kreisen. Diese ganz besonderen Möglichkeiten bei der Außerhaus-Verpflegung, bei Abo-Kisten und bei Kantinen und Mensen wollen wir nutzen. Das passt auch das neue Ziel der Landesregierung, in landeseigenen Kantinen 20 Prozent Bioanteil zu erreichen“, weiß der Abgeordnete aus Vaihingen/Enz.

„Alle Welt spricht vom Insektensterben. Ein höherer Anteil an Bio-Flächen wird auch dazu beitragen, diesem negativen Effekt entgegenzuwirken: Mehr Bio bedeutet auch mehr Insekten und damit mehr Vögel und mehr Fledermäuse. Wir leisten damit also nicht nur einen wichtigen Beitrag für regionale, gesunde Lebensmittel, sondern auch zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt. Und wir setzen damit wichtige Ziele der Naturschutzstrategie des Landes und damit unseres grün-schwarzen Koalitionsvertrages um“, so Rösler, der auch seit 2011 naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion ist.

Das Ludwigsburger Landratsamt ist auch für die Landwirtschaft in Stuttgart (mit-)zuständig: Auch daher erfolgte eine schnelle Rückkopplung mit der Stuttgarter Wirtschaftsförderung. Rösler setzte sich beim Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn für eine Beteiligung, Unterstützung und Unterzeichnung des Antrages ein. "Das alles haben wir teils auf den letzten Drücker geschafft, mit Kurierdiensten zwischen Stuttgart und Ludwigsburg am letzten Tag der Einreiche-Frist", erinnert sich Rösler.

>>> Zur Pressemitteilung vom 5.2.2019

>>> Zur Bewerbung des Landkreises LB und der Stadt Stuttgart als Bio-Musterregion

>>> Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 5.2.2019

>>> Zur Übersichtskarte der Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg

>>> Zum VKZ-Artikel vom 7.2.2019

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