29.03.2019

Über 3,6 Mio. Euro für Schulen im Wahlkreis Vaihingen/Enz

"Über zwei Millionen Euro allein für die Realschule in Gerlingen - das zeigt beispielhaft, wie wichtig der grün-schwarzen Landesregierung die Unterstützung der Kommunen und Schulen bei den Schulbauten ist", kommentiert Dr. Markus Rösler (GRÜNE) das Sanierungsprogramm des Landes. Sanierung von Elektro-, Heizungs- oder Sanitärinstallationen oder Dächern: Mit einem großen Sanierungsprogramm hilft die grün-geführte Regierung landesweit Schulen, ihre Gebäude, Heizungen oder Technik zu erneuern. „Das Gymnasium in der Glemsaue in Ditzingen bekommt 93.000 Euro, die Pestalozzi-Schule in Gerlingen 165.000 Euro und die Realschule in Gerlingen 2.031.000 Euro für Sanierungen von Fachräumen und Sanitär. Das Gymnasium Korntal-Münchingen wird mit 606.000 Euro für den ersten und 364.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt für den Bau C gefördert. Das Geld fließt in die Belüftung, Digitalisierung, Elektro, Beleuchtung und Brandschutz für die Fachklassen Chemie und Physik. Auch die Horrheimer Grundschule profitiert mit 83.000 Euro und das Stromberg Gymnasium mit 259.000 Euro von diesen dringend benötigten Mitteln“, freut sich Rösler.

 

"Ganz besonders gefreut habe ich mich verständlicherweise über die Sanierung des Gymnasiums Korntal, an dem ich selbst Schüler war sowie des Stromberg-Gymnasiums, bei dem zwei meiner Söhne Schüler sind. Die Zuschüsse werden allerdings zu Recht nach fachlichen Kriterien und nach Bedarf vergeben!", so Rösler. Ob eine Schule für ihr Sanierungsprojekt öffentliche Gelder erhält orientiert sich dabei daran an festen Vorgaben: So kommen Bauvorhaben von mehr als 200 000 Euro in Frage. Bewilligt werden die Anträge vom zuständigen Regierungspräsidium. 

 

„Der Sanierungsbedarf ist ohne Frage dringend und groß. Fenster und Dächer müssen renoviert, Schultoiletten saniert, Heizungen erneuert oder in Barrierefreiheit und Wärmedämmung investiert werden. Mit dem kommunalen Sanierungsfonds unterstützen wir die Kommunen wie Gerlingen und Vaihingen bei Sanierungen. Uns ist wichtig, dass die Kommunen ihren Sanierungsstau abbauen können. Mit den Fördermitteln greifen wir den Kommunen flächendeckend unter die Arme, damit sie die Mängel in den Schulen rascher und effektiver beseitigen können“, erklärt Rösler, der auch Mitglied im Finanzausschuss ist. 

 

Im kommunalen Sanierungsfonds sind in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 304,6 Millionen Euro verfügbar. Damit können 341 Sanierungsmaßnahmen gefördert werden. Davon kommen insgesamt über 131,5 Mio. Euro allein Schulen im Regierungspräsidium Stuttgart zugute. Aufgabenträger sind die Kommunen und die freien Schulträger. Das Land und der Bund unterstützen die Träger bei dieser gewaltigen Herausforderung.

 

Rösler: „Das Förderprogramm ist eine echte Zukunftsinvestition und eine Investition in gute Bildung. Denn gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen.“ „Auch zum Klimaschutz trägt die Sanierung von Gebäuden einen wichtigen Teil bei“, so Rösler weiter. „Wir müssen alles daran setzen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg gehen auf Gebäude zurück. Das Land geht als Vorbild voran, indem es durch kluge Sanierungen in Schulen die Klimabilanz verbessert. Wobei uns allen klar ist, dass wir auch im Verkehrs- und Agrarsektor noch deutlicher als bisher in Klimaschutz - und damit ja auch in Arbeitsplätze investieren müssen", gibt Rösler einen Ausblick auf künftige grüne Schwerpunkte auch für den Kreis Ludwigsburg.

>>> Zur Pressemitteilung vom 29.3.2019

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